| Es saß der Meister vom Stuhle, |
Er saß einst an der Saale, |
| Gar frech im eignen Kot, |
Nun sitzt er auf dem Sand, |
| Wer wagt sich zu dem Pfuhle, |
Und hat bei seinem Mahle |
| Es tun ihm Prügel not, |
Die Esel all zur Hand. |
| Wer schmeißt mich über und über, |
Da sitzt er, keiner frecher, |
| Wer bläst das Licht mir aus, |
Und platzet fast vor Wut, |
| Wer giebt mir Nasenstüber, |
Und reicht den giftigen Becher |
| Wer schickt mich recht nach Haus. |
Sich selbst und seiner Brut. |
| Und kömmt er einst zum sterben, |
Wir sehn ihn platzen, sinken |
| So stirbt sein ganzes Reich, |
Und stinken in eigner Schmer, |
| Die Frösche all verderben, |
Laßt ihn nur aus sich stinken, |
| Krepiert er in dem Teich. |
Dann stinkt es nimmermehr. |
Parodie von Clemens Brentano (geschrieben 1803) auf das Thule-Gedicht aus dem ersten Teil des Fausts